Journal
Der Sturm II PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal
Geschrieben von: Meister   

Weiterlesen...Nacht des 30. Phex, und 1/2. Peraine 1012 BF

Heftige Kämpfe entbrennen an der Schanze im Osten, sowie am Wehrheimer Tor. Lysandra stürmt mit ihren Freischärlern den Platz der Sonne.

Marcian führt den Trupp zum Hafen, wo Darrag schon mit den Hafenarbeitern im Schutz eines Lagerhauses wartet. Angor beschwört die Macht des Grauen auf ein Neues und überzeugt die Wachen der Garnison das Grufthak heute schon früher vom Zechen zurückgekehrt ist. Das Tor zur Festung wird ihm geöffnet, man kann sich an das Rumkommandieren von Untergebenen wohl schnell gewöhnen.

Weiterlesen...Der wilde Haufen aus Bürgerwehr, Hafenarbeitern und Freischärlern stürmt den Hof. Bogumil bedeckt die Wehrgänge mit Pfeilen. Grimmrix führt das Kommando, Angor schleicht im Dunklen und Thallian sichert weise den Rückzug. Die Rotzen auf dem Pallas richten furtchbare Verluste an. Kriegshunde wüten unter den Rebellen, und werden unter Todesmut von Grimmrix gerichtet. Die Schwarzpelze leisten erbitterten Widerstand und schlagen die Bürgerwehr in die Flucht. Marcian sichert mit den Freischärlern verzweifelt die Flanke. Grimmrix geht schwer verletzt zu Boden. Die Zeichen stehen auf blutiger Niederlage.

Weiterlesen...Ein Tumult auf dem Dach des Pallas wendet das Blatt. Zerwas erscheint zwischen den Mannschaften der Rotzen und das schwarze Richtschwert fährt eine bittere Ernte ein. Durchbohrt von einem Speer wird auch er zu Boden gerungen. Aber die erkaufte Zeit reicht aus um mit den verbleibenden Kämpfern die Orks in verzweifelter Wut zu erschlagen. Bogumil erfüllt Zerwas seinen Wunsch sein Schwert zu halten, ungeschlagen. Man fragt sich wie schnell doch Haar trocknen kann. Die Verwundeten werden versorgt.

Weiterlesen...Ein schrecklicher Fund am nächsten Morgen beschert ein düsteres Erwachen. Lucilla, die Tochter des Bäckers vom Andergaster Tor, wird skalpiert und übel zugerichtet am Rondra Tempel gefunden. Späte Rache der Orks, oder das Werk eines Verräters? Oder war es doch  der verwirrte Uriens, einziger Überlender des Massakers in den Sklavenbaracken? Im Angesicht des Inquisitors sagt er nur eins "Der Tod trägt rot". Angor bringt ihm vor dem Pöbel in Sicherheit.

Am nächsten Tag wird ein großes Fest auf dem Platz der Sonne abgehalten. Auf einmal will fast jeder ein aufrechter Aufrührer gewesen sein. Die Bürger sind bewegt die Herzen voller Hoffnung. Zerwas erscheint, gestützt von Darrag gebrechlich aber schon wieder erstaunlich genesen.

Die Gefährten ziehen in die Garnison. Thallian zieht die Betten im Löwen vor. Lysandra scheint sich den Magen beim Fest verdorben zu haben.

Der Sturm ist vorrüber. Doch neue dunkler Wolken ziehen auf.

 
Alte Mauern, neues Leid PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal
Geschrieben von: Meister   

Weiterlesen...26.-29. Phex 1012 BF

Die Gefährten erreichen am Nachmittag Greifenfurt. Angor feilscht erneut erfolgreich. Man bezieht das Gasthof 'Zum Löwen' in der Nähe des Andergaster Tors. Waffen und Ausrüstung werden versteckt. Die Orks haben die Tempel der Stadt geschleift. Auf dem ehemalige Platz der Sonne wird mittels versklavten Kaiserlichen Soldaten eine gewaltige Ausgrabung vorangetrieben. Was suchen die Schwarzpelze dort? Eine der Hütten scheint verwüstet. Viele Sklaven haben hier ihren unverdienten Tod gefunden. In der Fuchshöhle, einem zum Bordell umgebauten Turm, trifft man von allen Orten auf Marcian. Mit Erstaunen erfährt man das sich hier die Mädchen den Orks hingeben. Der Betreiber, der Illusionist Lancorian ist ein alter Freund von Marcian. Was geschah während ihres 'Garether Sommers', dessen Beschreibung so gar nicht zu Marcians momentanen Auftreten passen will? Die Bürger der Stadt scheinen sich mit der Besatzung arrangiert zu haben. Aber wo ist der Graf? Wie wurde die Stadt so schnell erobert?

Ein kühner Plan wird gefasst die Stadt am letzten Tag des Monats zu befreien. Zuerst aber, muss man die Unterführer der Orks, die Sharraz Garthai zurückgelassen hat und die sich jeden Abend in der Fuchshöhle vergnügen, überwältigen. Bogumil erkundet das Umland und übt sich im Klettern. Das Schicksal steht ihm bei und die Freischärler um Lysandra versprechen sich in einem Wäldchen vor den Toren der Stadt zu sammeln.

Des Nachts hört man Trommeln. Die Schwarzpelze huldigen ihrem grausamen Gott Tairach am Platz der Sonne, wie Angor erfährt. Der geschändete Boden wird neu geweiht, zumindest für den Moment.

Zum Frühstück gibt es frisches Brot. Lucilla, die Tochter des Bäckers vom Andergaster Tor macht ihre Runden. Grimmrix, Arthag und Alfried erkunden die Befestigungen. Thallian und Lancorian konsultieren den Alchemisten Herbold um einen Schlaftrunk zu brauen. Angor lernt eine neue Seite an Marcian kennen. Eine Puppe aus Stroh erlangt ungeahnte Bedeutung. Darrag, dem Schmied wird arg zugesetzt.

Ein nächtliches Treffen, organisert von Gernot, dem Sohn des Patriziers Glombo Brohm, bringt die Gefährten mit den Anführern der Rebellen zusammen. Unter ihnen auch Zerwas, der ehemalige Henker von Greifenfurt, der sich für ein waghalsiges Unternehmen meldet. Wieder zurück in der Stadt, versüsst sich Bogumil die Stunden vor der Entscheidung mit Sartassa. Man sucht den einzigen Überlebenden des Massakers bei den Skalvenhütten, doch der verwirrte Uriens bleibt verschollen. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen.

Der Sturm steht bevor.

 
Der Sturm PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal
Geschrieben von: Meister   

Weiterlesen...Nacht des 30. Phex 1012 BF

In der Fuchshöhle verklingen langsam die Illusionen von im Wind wehenden Zelten und Grassland, als Marcian, Grimmrix und Bogumil durch die geheime Treppe in das Purpurgewölbe hinabsteigen. Angor und Thallian befolgen ihre Anweisungen zu genau und sitzen zu Tisch über dem Massaker an den Unterführern.

Trunken und benommen leisten die Schwarzpelze doch beachtlichen Widerstand. Krallen- und Bisswunden zeugen von dem erbitterten Gefecht. Ein einzelner Ork wird schwer verwundet gefangen genommen.

Cindira, eines der Mädchen der Fuchshöhle wird schwer verletzt. Marcian scheint ihr angetan. Lancorian fährt Marcian an, er solle nun die Stadt in Blut tränken. Das sei was er doch wolle. Weiterlesen...

Dahlia und Arthag bewachen das Siechenhaus der Therbuniten. Sartassa bedeckt mit ihrem Teil der Rebellen die Schanze im Osten, Alfried soll das Wehrheimer Tor einnehmen, das durch das nahe Rondras Wehr gut gedeckt zu sein scheint.

Stille legt sich über das Andergaster Tor, als Thallian seine Magie wirkt. Angor schleicht sich an, und Grimmrix entgeht nur knapp den Piken der Orks. Bogumil trifft ein ums andere Mal ins Schwarze. Weiterlesen...

Angor zwingt Marcian an Stoßgebet an Phex ab. Ein Sternfunkeln überzieht den Himmel mit der Gnade des Flinken. Lysandra erscheint mit wenig Kämpfern aber stolz gerüstet.

Ein scharlachroter Kreis erscheint am Himmel.

Düster harren die gewaltigen Mauern der Garnison an der Breite dem Unvermeidlichen.

Der Sturm nimmt seinen Lauf. Das Blut fließt in den Straßen.

 
Ein Angebot das man nicht abschlagen kann PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal
Geschrieben von: Meister   

Tsa 1012 BF

Auf Jahr und Tag treffen die Gefährten sich in Gareth wieder. Ein Abend in einer Taverne entpuppt sich als mehr als erwartet. Nur Angor scheint wenig überrascht. Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod scheint gut informiert über die Gefährten und unterbreitet ihnen das Angebot im Auftrag der Kaiserlich-Garethischen Informationsagentur, KGIA, die Befreiung der Stadt Greifenfurt voranzutreiben. Bedrohlicher als diese Verwicklung allerdings, erscheint Thallian Nemrods Amt als Großinquisitor und die Leitung der Operation durch einen Oberst Marcian der Kaiserlichen und Beauftragter der Inquisition der Praios Kirche. Was auch immer die Beweggründe sind, seien es Sold, die Aussicht auf frühzeitige Entlassung aus der Armee, Kontakte in höhere Hallen des Kaiserreichs oder schier blanke Angst enttarnt zu werden, letztendlich willigen alle ein.

Die folgenden Wochen werden mit Ausbildung verbracht. Zu der Gruppe stoßen Sartassa Steppenwind, eine begabte Bogenschützin und Halbelfe, Alfried ein Krieger aus Gareth, Arthag Armbeißer ein Zwergenschmied und Dahlia eine Wundheilerin aus Rommilys.

 
Zweite Schlacht auf den Silkwiesen PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal
Geschrieben von: Meister   

1./2. Phex 1012 BF

Auf Grund des Aufmarsches der Orks vor den Toren Gareths wird die hastige Ausbildung unterbrochen. Im Angesicht der Schwarzpelze zählt jeder Schwertarm und sei er noch so schwach. Die Greifenfurt Gruppe wird in die dritte Kompanie des zweiten Plänklerregimentes unter das Kommando von Baronin Ira von Seewiesen und Korporal Boltan eingeteilt. Im Hippodrom der Kaiserstadt findet die gewaltigste Heerschau statt, die das Reich seit der 2. Dämonenschlachten gesehen hat.

Die Kompanie scheint hastig zusammengewürfelt. Eine Seilerin, ein für die Schlacht begnadigter Dieb, und ein allzu romantischer Trommlerjunge lassen auf keine erfahrene Unterstützung hoffen. In Nacht und Nebel wird ein gewaltiges Boronsrad aus Scheiterhaufen auf den Silkwiesen, zwischen den Lagern der Orks entzündet. Der überaus fähige Stratege und Marschall Helme Haffax trachtet die Moral der sieggewohnten schwarzen Horde zu brechen.

Thallians Geburtstag beginnt jämmerlicher als es nicht sein könnte, mit Regen und der Aussicht auf Tod und Verderben durch die Klingen der Schwarzpelze. Ein unbedachter Ausfall des Kommandanten Graf Giesebert von Bruck kostet ihn und viele seiner Männer das Leben durch die Schützen des Schwarzen Marschalls Sadrak Wassoi. Unter Aufbietung ihres eigenen Lebens retten die Gefährten die Regimentsflagge. Grimmrix wird zum Korporal befördert und ersetzt den schwer verletzten Boltan.

Auf nächtlicher Patrouille erkennen die Gefährten die boronsfrevlerischen Umtriebe der Orkschamanen. Die Toten der Schlacht wandern auf den Silkwiesen! Prinz Brin schart Geweihte und Zauberkundige um sich, unter ihnen Thallian, um dem unheiligen Tun ein Ende zu setzen. Haffax' Kavellerie ist jenseits des Silks gebunden, so dass durch die List der Orks der Prinz und seine Getreuen auf einem Hügel umringt werden. Geheimnisvolle Magister des Konzils der Elemente, der verloren geglaubten Akademie, die sich vor kurzem erst wieder der Welt zu erkennen gab, sollen den verzweifelten Entsatz bringen. Unter dem Kommando der Baronin von Seewiesen und Korporal Grimmrix gelingt es die Magier, durch die Reihen der Orks auf den Hügel zu bringen. Ein Schatten jagt Bogumil Schrecken ein. Angor steht standhaft. Thallian ist am Ende seiner Kräfte. Das Unternehmen gelingt, und die wahre Macht der Magister wird enthüllt. Ignisphaero, der bis dato verschollene und mächtige Ball aus arkanen Feuer lässt die Front der Orks in Flammen auf gehen.

Einige Banner von Kürassieren geführt vom heldenmutigen Oberst von Blautann und vom Berg, schafft entgültigen Entsatz als er mit seinen Lanzenreitern in der Flanke der Orks einfällt. Getrieben von militärischen Ehrgeiz und Selbstaufgabe hatte er seine Lanzenreiter durch die gefürchtete Dämonbrache geleitet, die verfluchte Erde und unheiliges Relikt aus den Tagen der ersten Dämonenschlacht.

Die Schwarzpelze waren geschlagen, aber nicht besiegt. Unter schweren Verlusten gelang es Sadrak Wassoi große Teile seiner Truppen zurückzuziehen. Zurück in der Garnison berichtete Cuano von einem Hinterhalt der gefürchteten Tordochai, die erst kurz vor der Stadt des Lichts, dem gewaltigen Heiligtums des Praios, unter schweren Verlusten der Bürgerwehr abgewehrt werden konnte.

Der Siegesrede des Prinzen berührte die Herzen der arg geprüften Kaiserlichen. Grimmrix wird zum Bannerträger für seinen heldenhaften Ansturm auf einen Oger befördert, die anderen werden in den Rang von Korporälen gehoben. Marcian sammelt seine Getreuen. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Voll des Sieges (und des Weins) kommen sich Bogumil und Sartassa näher.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 7