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Das Schwarze Auge -
Bestiarium
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Geschrieben von: Bogumil
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 Status: Gesund und brav
»Was wäre das Land ohne die gehörnten Huftiere, die uns Milch und Fleisch, Fell und Leder und – nicht zu vergessen – ihre Kraft schenken. Wie haben es die Götter doch wohl eingerichtet, dass jene Kreaturen uns dienen und von vielerlei Last und Müh befreien. Rindviecher hat es überall im Lande (so man von der tiefsten Wüste einmal absieht). Sie mögen langes oder kurzes Fell haben, gerade oder gedrehte Hörner, schwarz, weiß oder gefleckt sein, immer wieder sind sie doch die Diener und Begleiter des Menschen. Sie stammen wohl von den wilden Rindern ab, vom Auerochs und Steppenrind, vom Ongalobullen oder dem Grunzochsen, auch Firnyak genannt, welche wir heute noch in den unzivilisierten Gebieten beobachten können. Sie messen an der Schulter sechs bis sieben Spann und haben allesamt Hörner (wobei die Bullen stets längere besitzen als die Kühe). Ihre Schwänze sind lang, und sie wedeln damit oft herum, um die Fliegen abzuhalten.«
—aus Prems Tierleben, Honinger Fassung, 965 BF
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